FAQ’s

Was ist der erste Schritt?
Bei welchen Problemen hilft Psychotherapie?
Bleiben unsere Gespräche vertraulich?
Was sind die Rahmenbedingungen für eine Psychotherapie?
Wie lange dauert eine Psychotherapie?
Woran erkenne ich, ob mir Psychotherapie hilft?
Woher weiß ich, welche Methode für mich die geeignete ist?

Der erste Schritt

Der erste Schritt in eine Beratung oder Psychotherapie ist oft schwer. Meine Erfahrung hat aber gezeigt, dass – genau wie bei körperlichen Erkrankungen – es uns auch die Psyche dankt, wenn wir rechtzeitig etwas unternehmen.

Fragen Sie telefonisch oder per Mail nach einem Erstgespräch. Es ist unverbindlich, kostet € 75.- und dient einer ersten Abklärung sowie einem persönlichen Kennenlernen. So haben Sie auch Gelegenheit, Einblicke in meine Arbeitsweise zu erhalten. Danach entscheiden wir gemeinsam, ob wir miteinander weiterarbeiten.

 

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Bei welchen Problemen hilft Psychotherapie?

Psychotherapie ist dann sinnvoll, wenn Sie Probleme quälen, die ihre Lebensqualität einschränken, und wenn Sie diese Probleme aus eigener Kraft nicht lösen können. Die häufigsten Indikationen für Psychotherapie sind:

  • Ängste
    wie z.B. Ängste vor bestimmten Situationen, Panikattacken oder latente, immer wiederkehrende unbestimmte Angstgefühle
  • Zwänge
    wie z.B. Waschzwang oder Kontrollzwang
  • Sucht
    Hier unterscheidet man substanzgebundene Süchte wie z.B. Alkoholabhängigkeit und verhaltensgebundene Süchte wie z.B. Arbeits- oder Spielsucht. Nicht jedes Suchtmittel macht körperlich abhängig. Die psychische Abhängigkeit ist jedoch immer gegeben und sie zu behandeln, ist eine wesentliche Voraussetzung für ein suchtfreies Leben.
  • Psychosomatische Erkrankungen
    Darunter versteht man körperliche Symptome ohne organische Ursachen wie z.B. Magenprobleme, Kopfschmerzen, Schmerzen im Bewegungsapparat oder Hautprobleme.
  • Belastende Lebenssituationen und Krisen wie z.B. Trennung, Verlust eines Angehörigen oder Mobbing am Arbeitsplatz
  • Probleme in der Familie oder Partnerschaft
  • Unsicherheit in Sozialkontakten
  • Sinnkrisen
  • Wunsch nach Selbsterfahrung

(Quelle: „Psychotherapie“. Broschüre des BmfGF)

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Bleiben unsere Gespräche vertraulich?

Gemäß dem Psychologen- und Psychotherapiegesetz (1991) unterliege ich als Angehörige dieser Berufsgruppen einer strengen Verschwiegenheitspflicht. Sie bedeutet, dass keiner der besprochenen Inhalte von mir an Dritte weitergegeben werden darf. Für Jugendliche bis 18 Jahre gelten besondere Bestimmungen, von denen ich Sie auf Wunsch gerne informiere.

Die Verschwiegenheitspflicht gilt nicht nur für das therapeutische Setting, sondern ebenso für Supervisionen oder Inhalte, die im Zuge von Seminaren an mich herangetragen werden.

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Was sind die Rahmenbedingungen für eine Psychotherapie?

Eine wesentliche Voraussetzung für eine Psychotherapie ist der Wunsch, etwas zu verändern, und Ihre Bereitschaft, sich mit Ihren Gefühlen und Ihrem Erleben zu beschäftigen (Quelle: „Psychotherapie“. Broschüre des BmfGF). Dazu ist zumeist ein längerer Prozess mit regelmäßig stattfindenden Gesprächen nötig. Die Frequenz der Sitzungen ist in der Regel wöchentlich, kann aber auf Wunsch auch 14-tägig oder seltener (z.B. gegen Ende der Therapie) sein. In welchen Abständen die Sitzungen stattfinden, entscheiden wir dem Prozess gemäß gemeinsam.

Eine Einzelsitzung dauert 50 Minuten, für Paare 90 Minuten. Die Sitzungen sind vor Ort in bar zu bezahlen. Auf Wunsch und bei Vorliegen einer krankheitswertigen Diagnose kann ein Kostenzuschuss durch die Krankenkasse erfolgen.

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Wie lange dauert eine Psychotherapie?

Während eine psychologische Beratung meist kurzfristiger und auf ein spezielles Problem gerichtet ist, dauert eine Psychotherapie in der Regel länger. Abhängig von den Symptomen, ihrer Schwere und dem Therapieziel kann sich eine Psychodrama-Psychotherapie von einem Jahr bis zu vier Jahren oder länger erstrecken. Wesentlich dabei ist, dass der Klient/die Klientin das Ende bestimmt. Denn nur er/sie kann feststellen, wann die ersehnte Lebensqualität erreicht ist.
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Woran erkenne ich, ob mir Psychotherapie hilft?

Die Psychotherapie ist dann hilfreich, wenn sich mittelfristig in Ihrem Leben Veränderungen zeigen und sich Ihre Beschwerden bessern. Diese Veränderungen sollten von dem Gefühl begleitet sein, dass die Therapie Ihnen dabei zwar hilft, dass jedoch letzten Endes Sie der Schlüssel zu den Veränderungen sind. Es entspricht meiner ethischen Haltung, mich als Therapeutin langfristig „überflüssig“ zu machen und meinen KlientInnen durch Stärkung ihrer persönliche Ressourcen dabei zu helfen, selbständig Wege zu gehen.
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Woher weiß ich, welche Methode für mich die geeignetste ist?

Meiner Erfahrung nach ist für den Therapieerfolg die therapeutische Schule meist nachrangig. Wesentlich ist, dass Sie sich in der Therapie gut aufgehoben fühlen und die Sicherheit haben, alles besprechen zu können. Sollten sich z.B. einmal keine Fortschritte zeigen, so sollte auch das immer besprechbar sein. Ich empfehle aber auf jeden Fall eine Methode zu wählen, die nach dem österreichischen Psychotherapiegesetz anerkannt ist. Dadurch wird gewährleistet, dass sie wissenschaftlich fundiert und ihre Wirksamkeit nachgewiesen ist.
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